(Klima-) Wissenschaft fragt sich seit langem, wie all die Zahlen, Daten und Fakten, die das Forschen in der Klimawissenschaft aber auch in benachbarten Wissenschaftsdisziplinen, die sich mit der nachhaltigen Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft befassen, mit sich bringt, besser kommuniziert werden kann. „Besser“ bedeutet in diesem Kontext die Vermittlung komplexer globaler Zusammenhänge an die Bürgerinnen und Bürger, die letztlich mit ihrem Kreuz auf dem Wahlzettel über die Umsetzung einer nachhaltigen und klimaschonenden Politik entscheiden. Hierbei geht es mitnichten um Fragen einer Parteipolitik oder Parteizugehörigkeit. Die Herausforderung ist weitaus größer und führt zu der Frage, wie 300 Jahre nach Beginn des Zeitalters der Aufklärung Wissenschaft als Grundlage politischer Entscheidungen (mit) berücksichtigt werden kann.

Unser Gast: Marc Elsberg

Der Bestseller-Autor Marc Elsberg hat eine überaus spannende Antwort auf diese Frage gefunden und verarbeitet auf wissenschaftlicher Grundlage globale Themen, die existenzielle Risiken für die Menschheit mit sich bringen, in seinen Romanen. So beschäftigt er sich in seinem aktuellen Buch „C° – Celsius“ mit der geopolitischen Bedeutung von Geo-Engineering und öffnet uns den Blick für die relevanten Fragen und Themen, die außerhalb unseres Landes liegen, für uns aber exiostenzielle Bedeutung haben.

Zur Podcastfolge

In diesem Podcast hatte ich die Möglichkeit, mit Marc Elsberg über seine Bücher, sein Selbstverständnis, die Bedeutung von Wissenschaft und die Rolle von Transformations-Narrativen in der klimapolitischen Debatte zu sprechen.

 

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